ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN
Ziegler Advisers GmbH,
vertreten durch den Geschäftsführer
Jürgen Ziegler,
Ligusterstraße 1, 71083 Herrenberg
§ 1 Geltungsbereich
Für die Beratungsleistung der Ziegler Advisers GmbH (im Folgenden „Berater“) gelten ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen („Allgemeinen Geschäftsbedingungen“) in ihrer zum Zeitpunkt der Beratungsleistung geltenden Fassung; andere Bedingungen werden nicht Vertragsinhalt, auch wenn wir ihnen nicht ausdrücklich widersprechen. Die in § 2 bezeichnete Beratungsleistung erfolgt ausschließlich an den zu beratenden Klienten (nachfolgenden „Klient“) auch wenn dieser im Einzelfall nicht unmittelbarer Vertragspartner (nachfolgend „Vertragspartner“) ist.
§ 2 Beratungsleistung
(1) Der Umfang der Beratungsleistung umfasst die Erbringung von Dienstleistungen gemäß individueller Vereinbarung in den Bereichen Karriereberatung, Leadership Coaching, Business Mentoring oder verwandter Themen. Die Beratungsleistungen umfassen ebenfalls die damit im Zusammenhang stehende Vor- und Nacharbeiten.
(2) Der Beratungsumfang soll die jeweils in dem vom Berater abgegebenen und vom Vertragspartner angenommenen Angebot („Angebot“) vereinbarte Anzahl an Stunden (jeweils 60 Minuten) nicht übersteigen. Eine Erhöhung der Stundenanzahl ist möglich und wird separat beauftragt.
(3) Der Klient wird durch Jürgen Ziegler persönlich beraten. Sollte es sich als notwendig erweisen, dass der Berater im Einzelfall auf eine Beratungsunterstützung zurückgreift, wird dies nur mit vorherigem ausdrücklichem Einverständnis des Klienten erfolgen.
(4) Der Berater ist für das Erreichen eines bestimmten Erfolgs (gleich ob beruflicher oder wirtschaftlicher Natur) nicht verantwortlich.
§ 3 Vertragsdauer
(1) Soweit nicht abweichend vereinbart, ist Vertragsbeginn der Tag der Annahme des Angebots durch den Klienten bzw. Vertragspartners oder, falls die Leistungserbringung des Beraters bereits vorher begonnen hat, der Tag der ersten Leistungserbringung.
(2) Die Vertragsbeziehung endet ohne Kündigung bei Erbringung des in § 2 genannten Leistungsumfangs oder mit Erreichung der vereinbarten Stundenanzahl, sofern die Parteien keine Vertragsverlängerung vereinbaren. Sofern die Parteien einvernehmlich über die vereinbarte Stundenzahl hinausgehen, gilt dies als konkludente Vertragsverlängerung. Die Beratung kann von den Parteien jederzeit und ohne Angabe von Gründen beendet werden. Das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grunde bleibt unberührt.
(3) Jede Kündigung hat schriftlich zu erfolgen.
§ 4 Vergütung
(1) Der Berater erhält von dem Vertragspartner für seine Leistung gemäß § 2 das in dem Angebot vereinbarte Honorar zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer.
(2) Der Berater hat in angemessenem Umfang Anspruch auf Ersatz der erforderlichen Aufwendungen und Auslagen, die ihm im Rahmen dieses Vertrags in Ausübung seiner Leistungen entstehen. Reisekosten, Übernachtungskosten, Verpflegungskosten sowie weitere Spesen werden nach Aufwand vom Vertragspartner gemäß Absatz 3 erstattet.
(3) Der Berater wird das jeweilige Honorar sowie etwaige Kosten nach Absatz 1 und 2 zum Monatsende abrechnen. Auf Verlangen des Vertragspartners sind Zeitaufzeichnungen als Leistungsnachweis beizufügen. Als Zahlungsziel werden 14 Kalendertage nach Rechnungsstellung vereinbart. Die Rechnungsübermittlung kann elektronisch erfolgen. Die Zahlung erfolgt an den in der Rechnung genannten Empfänger bzw. die Bankverbindung.
§ 5 Zeit und Ort der Leistungserbringung
(1) In der Wahl von Ort und Zeit seiner Tätigkeit ist der Berater frei.
(2) Die Beratung wird persönlich oder virtuell stattfinden, es sei denn die Parteien vereinbaren einvernehmlich etwas Anderes.
§ 6 Mitwirkungspflicht des Klienten
(1) Der Klient wird seinen Teil beitragen, dass der Berater seine Beratungstätigkeit erbringen kann und er für die Beratung entsprechend der jeweiligen Terminvereinbarung zur Verfügung steht. Bei Verletzung dieser Obliegenheit ist der Berater zur Leistungserbringung nicht verpflichtet. Bei der Beratung/Leistungserbringung unterliegt der Berater keinerlei Weisungen.
(2) Termine für Beratungen werden einvernehmlich vereinbart.
(3) Der Klient kann vereinbarte Termine bis spätestens 24 Stunden vor dem Termin kostenfrei absagen. Erfolgt eine Absage weniger als 24 Stunden vor dem Termin, wird eine Ausfallgebühr von 50 % des vereinbarten Honorars berechnet. Bei Nichterscheinen ohne Absage wird das volle Honorar in Rechnung gestellt.
§ 7 Vertraulichkeit & Datenschutz
(1) Während und nach Beendigung dieses Vertragsverhältnisses verpflichtet sich der Berater zum Stillschweigen gegenüber Dritten über die im Rahmen der Beratung seitens des Klienten erhaltenen Informationen, es sei denn, dass der Klient den Berater von dieser Schweigepflicht entbindet.
(2) Die Parteien verpflichten sich, den Inhalt dieser Vereinbarung und ihrer Durchführung vertraulich zu behandeln. Dies gilt auch nach Beendigung der Vereinbarung.
(3) Unbeschadet der Absätze 1 und 2 erklärt der Vertragspartner hiermit seine Zustimmung, dass der Berater anonymisierte Zusammenfassungen der Beratungsleistung zu Marketingzwecken verwenden darf, solange und soweit der Berater darin keine sensiblen vertraulichen Daten veröffentlicht. Eine namentliche Nennung des Klienten erfordert die vorherige schriftliche Zustimmung.
(4) Der Berater verarbeitet personenbezogene Daten des Klienten nur im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen.
(5) Der Klient erklärt sich damit einverstanden, dass seine Daten zur Vertragsabwicklung gespeichert werden.
(6) Der Klient erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an den von dem Berater bereitgestellten Unterlagen, Methoden, Konzepte für die Dauer der Zusammenarbeit. Eine Weitergabe an Dritte oder anderweitige Nutzung bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung.
§ 8 Gewährleistung, Haftung
Für seine Tätigkeit haftet der Berater gegenüber dem Vertragspartner bzw. Klienten nur in Fällen grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz.
§ 9 Schlussbestimmungen
(1) Änderungen oder Ergänzungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder sonstigen Vertragsbestandteilen sind nur wirksam, wenn sie schriftlich mit dem Vertragspartner vereinbart werden. Dies gilt auch für eine Änderung dieser Schriftformklausel. Abweichend davon sind auch formlos getroffene Änderungen oder Ergänzungen wirksam, wenn sie Individualabreden im Sinne von § 305b BGB sind. Diese Individualabreden sind zur Beweiserleichterung grundsätzlich nachträglich schriftlich niederzulegen.
(2) Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen nichtig oder unwirksam sein oder nichtig oder unwirksam werden, so berührt dies nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen. Die Parteien werden unwirksame Bestimmungen durch rechtlich wirksame Bestimmungen ersetzen, die dem mit der unwirksamen Regelung verfolgten wirtschaftlichen Sinn und Zweck möglichst nahe kommen. Dasselbe gilt für etwaige Lücken in der Vereinbarung.
(3) Für diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gilt deutsches Recht.
(4) Gerichtsstand für beide Parteien ist das am Sitz des Beraters zuständige ordentliche Gericht sofern es sich bei dem Vertragspartner um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen i.S.d. § 38 Abs. 1 ZPO handelt.
(5) Die deutsche Fassung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist alleine maßgeblich.
